Category:SWISS Embargoed Countries
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Searching for subjects of sanctions
November 27, 2012 - Searching for subjects of sanctions
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FATF
April 18, 2012 - Swiss Federal Council commences work on implementing FATF recommendations
Bern, 18.04.2012 - At its meeting today, the Federal Council took note of and welcomed the revised international recommendations to combat financial crime. At the same time, the Federal Council appointed an interdepartmental working group under the leadership of the Federal Department of Finance (FDF) to draw up recommendations on implementing the revised recommendations of the Financial Action Task Force (FATF) and a consultation draft by the first quarter of 2013.
On 16 February 2012, the FATF approved a partial revision of the FATF standards on combating money laundering, terrorist financing and now also the financing of the proliferation of weapons of mass destruction. Switzerland, which has been a member of the FATF since it was founded in 1989, was actively involved in the revisions.
The main changes are as follows:
- Serious tax crimes will qualify as a predicate offence for money laundering
- Clarification of the provisions on determining the beneficial owner of legal entities (in particular of legal entities with bearer shares) and trusts
- Additional inclusion of domestic politically-exposed persons (PEPs) in the current recommendations
- A new standard on implementing targeted financial sanctions within the scope of UN resolutions to prevent the proliferation of weapons of mass destruction
- Establishment of the risk-based approach as the most efficient instrument for combating financial crime
The revised standards require modifications of the existing system in certain areas in Switzerland as well. The Federal Council has therefore appointed an interdepartmental working group under the leadership of the Federal Department of Finance to draw up a consultation draft by the start of 2013.
The Financial Action Task Force (FATF) is the most important international body for cooperation against money laundering, terrorist financing and now the financing of the proliferation of weapons of mass destruction. The task force was founded in 1989 in Paris. Its main task is to identify money laundering methods, terrorist financing and now the financing of weapons of mass destruction, to develop recommendations for effective countermeasures and to harmonise policies on combating money laundering at the international level by means of minimum requirements.
Swiss Message on FATF recommendations
Embargogesetz - Verzicht auf Revision
Bern, 16.12.2011 - Der Bundesrat hat am 16. Dezember 2011 vom Vernehmlassungsergebnis zur Änderung des Embargogesetzes Kenntnis genommen. Aufgrund der starken Kritik an den Kernpunkten der Vorlage hat der Bundesrat beschlossen, auf eine Revision des Gesetzes zu verzichten.
Das Bundesgesetz über die Durchsetzung von internationalen Sanktionen (Embargogesetz, EmbG) hat sich seit seinem Inkrafttreten am 1. Januar 2003 grundsätzlich als solide Grundlage für die Umsetzung internationaler Sanktionsbeschlüsse in der Schweiz bewährt. Dennoch hat die Erfahrung bei der Anwendung des Gesetzes ein punktuelles Verbesserungspotenzial gezeigt.
Mit Beschluss vom 18. Juni 2010 beauftragte der Bundesrat deshalb das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement EVD, ein Vernehmlassungsverfahren zu einer Änderung des EmbG durchzuführen. Mit der Revision sollte eine effiziente Durchführung der internationalen Amtshilfe im Embargobereich sichergestellt werden. Zusätzlich zur modifizierten Amtshilfe-bestimmung wurde eine Reihe weiterer Revisionspunkte in die Vernehmlassungsvorlage aufgenommen. Dazu gehörten die Erweiterung des Anwendungsbereichs des EmbG (Möglichkeit zur Einziehung von Vermögenswerten), die Ausdehnung des Geltungsbereichs des EmbG auf Handlungen im Ausland (Extraterritorialität), die Einführung eines Straf- und Haftungsausschlusses bei gutgläubiger Befolgung von Zwangsmassnahmen sowie verschiedene Anpassungen im Bereich der Strafbestimmungen. Die Vernehmlassungsfrist dauerte bis zum 11. Oktober 2010. Insgesamt gingen 43 Stellungnahmen ein.
Die Kernpunkte der Vorlage zogen starke Kritik der Vernehmlassungsteilnehmer auf sich und dürften nicht mehrheitsfähig sein. Insbesondere der vorgeschlagene Ausschluss des Rechtsschutzes bei der Übermittlung von Informationen im Rahmen der internationalen Amtshilfe im Embargobereich wurde stark kritisiert. Die Gegner der geplanten Bestimmung machten geltend, dass ein Ausschluss des Rechtsschutzes im Widerspruch zu den allgemeinen in der Bundesverfassung verankerten Verfahrensgarantien stehe und übermässig in die geschützten Grundrechte der betroffenen Personen eingreife.
Die Ausdehnung des räumlichen Anwendungsbereichs des Gesetzes auf bestimmte Handlungen im Ausland fand ebenfalls keine Zustimmung. Verschiedene Vernehmlassungsteilnehmer wiesen darauf hin, dass die Anwendung des Extraterritorialitätsprinzips nach den Regeln des allgemeinen Strafrechts grundsätzlich eine doppelte Strafbarkeit voraussetze. Das Territorialitätsprinzip sei im Verwaltungsrecht tief verankert, weshalb daran festzuhalten sei. Die übrigen, weniger strittigen Änderungsvorschläge sind von weniger grosser Bedeutung.
Eine Anpassung der Vorlage an die vorgebrachten Kritikpunkte erwies sich als nicht möglich. Bereits im erläuternden Bericht zur Vernehmlassung waren mögliche Kompromissvorschläge überprüft und als nicht zielführend verworfen worden. Abschliessend ist zu erwähnen, dass es in den letzten Jahren zu keinen nennenswerten Problemen im Zusammenhang mit der Gewährung von internationaler Amtshilfe unter dem Embargogesetz gekommen ist. Der Bundesrat beschloss aus diesen Gründen, die Arbeiten zur Änderung des EmbG einzustellen und keine Botschaft zu Handen der Eidgenössischen Räte zu verfassen.
Smart sanctions – targeted sanctions
Comprehensive economic sanctions have an indiscriminate impact on a country and can entail severe negative humanitarian consequences for the civilian population and third countries. In a series of conferences, representatives from the United Nations, government and the private sector held a dialogue aimed at identifying methods of applying sanctions in a more targeted and efficient manner.
Switzerland initiated this series of conferences with the Interlaken Process. The Interlaken Process focussed on the issue of targeted financial sanctions. The technical and judicial principles to improve the application of financial sanctions were developed at two seminars held in Interlaken. The results of the Interlaken Process were published in the form of a manual in 2001 (see Documents).
Following the Interlaken Process, Germany and Sweden organized a series of further seminars on targeted sanctions. The Bonn-Berlin Process focused on travel and air traffic related sanctions as well as on arms embargoes. The Stockholm Process dealt with the practical feasibility of implementing and monitoring targeted sanctions.
Targeted sanctions are intended to be directed at individuals, companies and organizations, or restrict trade with key commodities. The following instruments can be applied:
- Financial sanctions (freezing of funds and other financial assets, ban on transactions, investment restrictions)
- Trade restrictions on particular goods (e.g. arms, diamonds, oil, lumber) or services
- Travel restrictions
- Diplomatic constraints
- Cultural and sports restrictions
- Air traffic restrictions
More information to be found at Smart / Useful Links
Embargoed by Switzerland - Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Sanktionsmassnahmen
Der Bund kann Zwangsmassnahmen erlassen, um Sanktionen durchzusetzen, die von der Organisation der Vereinten Nationen, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa oder von den wichtigsten Handelspartnern der Schweiz beschlossen worden sind und die der Einhaltung des Völkerrechts, namentlich der Respektierung der Menschenrechte, dienen (Art. 1, Abs. 1 Embargogesetz). Für den Erlass der Zwangsmassnahmen ist der Bundesrat zuständig (Art. 2, Abs. 1 Embargogesetz). Swiss Sanctions Overview
Ausserordentliche Veröffentlichungen Swiss Sanctions Overview (from June 2010 and later)
Sperrung von Vermögenswerten in der Schweiz durch den Bundesrat
Sofern es die Wahrung der Interessen des Landes erfordert, kann der Bundesrat Vermögenswerte von politisch exponierten Personen und deren Umfeld in der Schweiz gestützt auf Artikel 184 Absatz 3 der Bundesverfassung sperren. Er kann solche Massnahmen in besonderen Situationen treffen, z.B. bei einem politischen Umsturz, damit allfällige Vermögenswerte, die sich in der Schweiz befinden, nicht abgezogen werden. Damit unterstützt der Bundesrat die Gerichtsbehörden der betroffenen Staaten, die ein Strafverfahren einleiten und in diesem Zusammenhang ein Rechtshilfegesuch an die Schweiz richten können. Es obliegt den zuständigen Gerichtsbehörden, die notwendigen Strafverfahren einzuleiten und die unrechtmässige Herkunft der Vermögenswerte nachzuweisen. So sperrte der Bundesrat im Jahr 1986 Vermögenswerte von Marcos, die im Anschluss an ein Strafverfahren 2003 an die Philippinen rückerstattet werden konnten. Gestützt auf diese Verfassungsbestimmung wurden Anfang 2011 auch die Vermögenswerte der gestürzten Präsidenten verschiedener afrikanischer Staaten gesperrt.
Sperrung von Vermögenswerten im Jahr 2011
Gewalt und Massenunruhen in der Elfenbeinküste / Côte d’Ivoire, in Ägypten / Egypt, Tunesien / Tunesia, Syria und Libyen / Libya haben den Bundesrat Anfang 2011 veranlasst, allfällige Vermögenswerte von Potentaten und ihrem Umfeld in der Schweiz zu sperren. Damit will der Bundesrat sicherstellen, dass die rechtmässigen Eigentümer dieser Gelder vom Richter eruiert werden und allfällig unrechtmässig erworbene Gelder an die betroffenen Staaten rückerstattet werden können. Gleichzeitig sollen die Herkunftsländer ermuntert werden, Rechtshilfegesuche zu stellen.
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